Klettern - Bergsport-Arnold - Kletterschule im Elbsandsteingebirge-Sächsische Schweiz

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Geschichte



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Dem Kletterer bietet das Elbsandstein eine außergewöhnlich vielfältige Felsoberfläche und ermöglicht, ja fordert geradezu, das gesamte Bewegungsspektrum. Reibungs-, Loch-, Platten-, Riß- und Kaminkletterei sind nicht
selten in einer Route gebündelt, noch dazu gepaart mit Landschaftsbildern, die vom Fernblick über Tafelberge und besiedelte Ebenheiten bis zur düsteren Felsenschlucht reichen. Elbsandstein verbindet Klettergenuß und Naturerlebnis. Ein kurzer histori­scher Exkurs: Seit es Menschen gibt, haben die Sandsteine an der Elbe eine anziehende Wirkung. Das begründet sich schon daraus, daß diese Felsen, in Einheit mit der sie umschließenden Natur, zu allen Zeiten Schutzfunktionen erfüllten. Frühgeschichtliche Funde (Bronzezeit/Pfaffenstein), mittelalterliche Burganlagen (Neurathen, Wildenstein) und Bezeichnungen von Örtlichkeiten (Schwedenlöcher, Kuhstall u. a.) belegen das. Mit der Erschließung der noch vor reichlich zwei Jahrhunderten namenlosen Felsenwildnis, pauschal den „Böhmischen Wäldern“ zugeordnet, verblaßt diese vordergründige Zuflucht, obwohl die Schutzfunktion bis in die Gegenwart für das Individum Mensch erhalten geblieben ist, lediglich die Form veränderte sich. Durch diese qualitative Veränderung wurde ein Spannungsbogen zwischen dem Menschen und der Natur, deren integrierter Bestandteil er ja ist, aufgebaut. Impulse, gerade erworbene Freizeit mit Draußensein auszufüllen,
gab es durch die Vertreter der Romantik hinreichend. Auf der Suche nach
Vereinigung von Mensch und Natur, auf dem Weg zu sich selbst, fand man in Kunst und Literatur wie selbstverständlich die Sächsische Schweiz. Die dabei entstandenen Werke kündeten auch von deren besonderer Naturausstattung. Die Schaffung öffentlicher Verkehrsmittel (Dampfschiffahrt/1837 und Eisenbahnverbindung Dresden - Tetschen-Bodenbach/1851) ließen den Fremdenverkehr, heute mit einem Negativ­Touch als Tourismus bezeichnet, zur festen Größe für die Anwohner werden. Womit geklärt wäre, daß auch das Sächsische Bergsteigen durchaus als ein Zweig des Tourismus anzusehen ist.

 
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